Hubert Huthmacher - mobile Diskothek, Moderator und Entertainer aus Ratingen bei Düsseldorf

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Wie arbeitet ...

Wie man arbeitet ist immer wieder eine interessante Frage.
Mir geht’s auf dieser Seite darum, etwas über die Arbeitsweise in diesem Job zu schreiben.

Die Logos neben dem Text sind von Discotheken in denen ich gearbeitet habe, oder noch drin arbeite,
insofern die Betriebe noch bestehen klicke auf das Logo um auf deren Homepage zu gelangen.

Du bist Unternehmer, denn der Grossteil der Discothekenbetreiber fordert eine Rechnung, mit der dazugehörigen, ausgewiesenen Mehrwertsteuer etc.. Das hat Vorteile – allerdings auch Risiken. Wenn Du zu den Menschen gehörst, denen unklar ist, das die Gelder, die Du vornehmlich in bar im Laden kassierst, noch der Steuerlast unterliegen, dann solltest Du es schnellstens lernen. Ich will damit sagen, nimm das Geld, aber lege mindestens 1/3 davon weg, denn das Finanzamt bekommt von jedem Umsatz, abzüglich Kosten auch noch einen Teil. Die Mehrwertsteuer ist da außen vor, denn die hast Du hoffentlich schon vorher abgeführt, oder weggelegt, denn sonst kommt mit der jährlichen Steuererklärung, eine nette Nachzahlung und ein übles Erwachen *gg*. Deine persönliche Einstellung sollte also als nebenberuflicher DJ lauten, ich verdiene gerne Geld mit Jobs die mir Spass machen und ich vergesse nie die kaufmännische Seite.

Als Hauptberufler solltest Du Dir darüber im Klaren sein, das erstens die Mehrwertsteuer dem Finanzamt gehört und deshalb nichts in Deiner monatlichen Ausgabenplanung zu suchen hat. Zweitens, ein Teil der Gage ist dafür ist Rücklagen zu bilden, denn es können auch für Dich mal schlechte Zeiten anbrechen, Du solltest vernünftig krankenversichert sein und Du legst schon mal ein paar Mark in eine ordentliche Rentenversicherung an. Wenn Du zu diesen Themen eine Empfehlung haben magst, melde Dich bitte per Mail, damit ich Dir schreiben kann, wie ich das geregelt habe. Das sind erstmal die Themen die nur Dich alleine betreffen.

Kommen wir zu denen die Dich und den Betreiber betreffen. Beispiel Tonträgereinkauf. Es scheint ein gängiges Spielchen zu sein Tonträger preiswerter einzukaufen und mit einem Aufschlag an den Betreiber der Discothek weiterzuverkaufen, weil man ja erkannt hat, das man eine Rechnung schreiben darf. Sicherlich tolerieren das die meisten Betreiber der Discotheken, denn man hatte ja auch Auslagen. Hinweis: übertreiben es nicht, denn je besser es dem Betreiber geht, desto sicherer ist auch dein Arbeitsplatz. Das nächste Beispiel: Programmvorschläge. Der Betreiber weiss wenig über die Künstler die Du musikalisch darbietest. Genauso wenig weiss er wie gerne, welcher Künstler beim Gast gehört wird. Was spricht also dagegen, von Zeit zu Zeit, oder auf Rückfrage entsprechende Vorschläge zu unterbreiten. Wenn Du eine Verbindung zu diesen Künstlern hast, frag die Gagen und die Freitermine ab. Betreiber freuen sich darüber, wenn Du ihnen Arbeit abnimmst. Hinweis: eine Vermittlungsprovision mit dem Künstler zu vereinbaren ist okay, doch übertreib es nicht, denn...
Update 2017: Der Tonträgerverkauf an Discothekenbetreiber erscheint mir nicht mehr relevant. Heutzutage legen  die mir bekannten DJs mit einem Laptop auf. Das ganze Gebilde hat sich also deutlich verschoben.

Verhalten gegenüber den Mitarbeitern. Beispiel: Service - er geht Dich etwas an, insofern Du krasse Mängel feststellst. Mehr nicht, denn Du bist zum Musik machen da und um Menschen mit Deiner Musik zu beglücken. Krasse Mängel sind meistens durch eine kurze Ansprache an den entsprechenden Mitarbeiter erledigt. Ist der Mitarbeiter anderer Meinung, fängst Du bitte keine Diskussion an, sondern verschiebst das auf die Zeit nach Feierabend. Hier der Hinweis, der Ton macht die Musik, wenn Dir etwas auffällt, sprich es ruhig und gelassen an. Auf der anderen Seite erwartest Du doch auch, das die Mitarbeiter im Service sich aus Deiner Musik heraushalten, oder?

Beispiel Ordner oder auch Security: Wenn zwei sich streiten oder gar handgreiflich auseinandersetzen wollen, dann können sie das tun. Je weniger davon im Betrieb mitbekommen, desto besser. Wenn Du eine Situation erkennen kannst, die zu eskalieren droht, dann schick jemanden los der die Ordner bestellt, oder nimm das Telefon welches am Pult vorhanden sein sollte, damit Du den Ordnern gezielt sagen kannst, was und wo ihr Einsatz gewünscht ist. Wenn die Situation schon eskaliert ist, sollte es Ordneraufgabe sein die Streithähne auseinander zu bringen. Mittendrin statt nur dabei, ist hier für Dich kein geeignetes Motto. Hinweis: Mitteilen was im Betrieb los ist, ist kein „petzen“, Du sorgst damit für die Sicherheit der anderen Gäste.
Update 2017: Ein Telefon am Platz ist nicht mehr Up-To-Date. Beschaff Dir von einem Ordner die Handynummer und schick wenn es notwendig ist eine SMS oder eine WhatsApp. Das ist auch geräuschloser.

Eins noch zum Thema abweichende Interessen/Meinungen/Vorstellungen/Wünsche wie soein Betrieb zu führen ist. Hier nur der ganz einfache Hinweis, wenn Du nicht gefragt wirst, will man Deine Meinung vermutlich auch nicht wissen. Wenn Du gefragt wirst, antworte in einfachen und klar zu verstehenden Sätzen. Sich konzeptionelle Gedanken machen ist zwar hübsch, aber findet - so meine Erfahrung - keine wirkliche Beachtung da es Arbeit ist etwas zu verändern. Solange wie die finanzielle Schmerzgrenze weit genug entfernt ist, wird sich kaum etwas verändern. Vielleicht lag es aber auch an meinen Ausarbeitungen, denn eine Portion selbstkritisches Hinterfragen kann nicht schaden. Also lange Rede - kurzer Sinn, ich tendiere dazu konzeptionelle Ausarbeitungen nurnoch gegen Auftrag und gegen Bezahlung durchzuführen, dann aber mit einer ordentlichen Bestandsaufnahme, Ist-Beurteilung, ggf. auch mit sogenannten Mystery-Besucher und abschliessende Empfehlung was zu optimieren ist. Ich glaube ich sollte das als gesonderte Dienstleistung anbieten. Eine Art Unternehmensberatung spezialisiert auf die Unterhaltungsgastronomie. Ich denke mal drüber nach.
Update 2017: Ich habe über das Thema Unternehmensberatung im Bereich Unterhaltungsgastronomie nachgedacht und komme zu dem Ergebnis - Nein. Ich konzentriere mich auf die Musik und auf die entsprechende Technik und gut ist. Mit den Betrieben die ich fachlich begleite findet ein gedanklicher Austausch statt, das reicht mir und das reicht zur Reflektion den Betreibern.

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